Das Gemeinschaftsfest
Mit Kindern durch den Jahreskreis.

Ein Jahr des Erlebens, Reifens und Feierns. 
Frei und naturverbunden.

 

 

Das Gemeinschaftsfest

Eine naturverbundene Alternative zum traditionellen Erstkommunionsfest.

Mit etwa sieben bis neun Jahren beginnen Kinder, bewusster wahrzunehmen, dass sie Teil einer größeren Welt sind. In dieser Zeit verändert sich ihr inneres Erleben. Sie werden aufmerksamer, reflektierter und beginnen, Verantwortung für sich selbst und ihr Handeln zu übernehmen. Gleichzeitig wächst ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit – zur Familie, zur Gruppe und zur Gemeinschaft. Diese Entwicklungsphase ist ein bedeutsamer Übergang vom unbeschwerten Kindsein hin zu einer neuen Form von Reife.

Das Gemeinschaftsfest begleitet die Kinder auf diesem Weg. Es schafft einen bewussten Raum, in dem dieser innere Wandel wahrgenommen, gewürdigt und gefeiert werden darf. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, Teil eines größeren Ganzen zu sein: verbunden mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit der Natur als lebendigem Gegenüber.

Das Konzept des Gemeinschaftsfestes gibt es in dieser Form bereits seit rund zehn Jahren. Anita Bonetti und Iris Willinger-Erhart haben es ins Leben gerufen und seitdem viele Kinder durch den Jahreskreis bis hin zum feierlichen Gemeinschaftsfest begleitet.
Sie haben uns ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihr liebevoll entwickeltes Konzept übergeben. Wir durften von und mit ihnen lernen und dieses wertvolle Erfahrungswissen in unsere eigene Arbeit einfließen lassen. Anita und Iris unterstützen uns auch heute noch mit großer Freude und Herzenswärme auf diesem Weg – und sie freuen sich, dass diese Arbeit durch und mit uns weiterlebt und sich weiter entfaltet.

Über ein Jahr hinweg werden die Kinder in kleinen Gruppen begleitet. In Ritualen in der Natur erleben sie den Kreislauf des Jahres mit seinen wiederkehrenden Rhythmen und Symbolen. Jede Jahreszeit trägt dabei ihre eigene Qualität in sich, die das Erleben der Kinder spiegelt und vertieft. Im Sommer begegnen sie der Liebe und der Fülle des Lebens und erfahren, was es bedeutet, getragen zu sein – von der Familie, von der Erde, von der Gemeinschaft. Im Herbst lernen sie, das Gewachsene und Gereifte zu erkennen und Dankbarkeit zu empfinden für alles, was sie nährt. Der Winter lädt sie ein, Stille zuzulassen und inneren Frieden zu finden, während im Frühling die Kraft des Neubeginns spürbar wird – das Vertrauen, dass Wachstum und Veränderung zum Leben gehören.

Wir orientieren uns in unserer Arbeit am Europäischen Medizinrad nach Ursula Seghezzi, dem sogenannten Kompass des Lebens. Es beschreibt die zyklischen Bewegungen des Lebens in vier Himmelsrichtungen, die jeweils für bestimmte Lebensqualitäten stehen – Geburt und Neubeginn im Osten, Fülle und Wachstum im Süden, Reife und Ernte im Westen sowie Rückzug und Innenschau im Norden. Dieses uralte Wissen hilft den Kindern (und auch den Erwachsenen), sich selbst und ihre Erfahrungen im größeren Zusammenhang des Lebens zu verstehen und stärkt ihre Verbundenheit mit der Natur und ihren Rhythmen.

Die Rituale finden im Harder Ried statt – draußen in der Natur, bei Sonnenschein und Regen. Dort haben wir ein geschütztes Fleckchen Erde, an dem wir mit den Kindern in die Natur eintauchen dürfen. Zwischen Schilf, Wasser und Weite entsteht ein lebendiger Lern- und Begegnungsraum, in dem die Kinder sich selbst und die Natur in ihrer Vielfalt erleben können.

Diese Jahreskreisrituale sind mehr als Naturerlebnisse. Sie eröffnen den Kindern die Möglichkeit, über Geschichten, Lieder, Gesten und gemeinsames Tun mit den Elementen und Kräften des Lebens in Beziehung zu treten. So erfahren sie unmittelbar, dass alles Lebendige miteinander verbunden ist. In dieser Erfahrung von Gemeinschaft entsteht Vertrauen – in die eigene Kraft, in das Miteinander und in das Leben selbst.

Am Ende des Weges steht das Gemeinschaftsfest. Es ist der feierliche Moment, an dem die Kinder in die Gemeinschaft hineintreten und als wachsende, bewusste Menschen wahrgenommen werden. Sie erzählen von ihren Erlebnissen im Jahreskreis, von dem, was sie gelernt und gespürt haben. In einer stimmungsvollen Feier mit Liedern, Symbolhandlungen und Worten des Dankes werden sie von ihren Familien und Freunden bestätigt und bestärkt für die wachsende Verantwortung, die das Leben ihnen schenkt.

Das Gemeinschaftsfest ist offen für alle Familien, die eine freie, naturverbundene und achtsame Form suchen, diesen wichtigen Lebensübergang ihres Kindes zu gestalten. Es ist eine Einladung, den Reichtum des Lebens gemeinsam zu feiern – mit offenen Herzen, in Verbindung mit der Erde und in Freude an der Gemeinschaft.
In unserer Arbeit werten wir nicht und folgen keinen festen Dogmen oder Religionen. Das Gemeinschaftsfest ist offen für alle Menschen, die sich dazu gerufen fühlen. So wie auch Mutter Erde nicht wertet, sondern alles Leben gleichermaßen trägt, so begegnen auch wir jedem Menschen mit Offenheit und Respekt. Wir sehen die Verbindung in den verschiedenen Religionen und Kulturen dieser Welt – in ihrem gemeinsamen Kern: der Achtung vor dem Leben und der Verbundenheit allen Seins.

Wir begleiten die Kinder und Familien auf diesem Weg mit Respekt vor ihrer individuellen Entwicklung, mit Liebe zur Natur und mit dem Vertrauen, dass jedes Kind in sich selbst das Wissen trägt, wie es wachsen möchte. Unser Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen sich dieses innere Wissen entfalten darf – durch Begegnung, Erfahrung und gemeinsames Erleben.

Der nächste Jahrgang startet im Juni 2026 und geht bis Mai 2027. Wir nehmen maximal 15 Kinder in unsere Gruppe auf, um eine persönliche und individuelle Begleitung zu ermöglichen.
Die Plätze sind sehr begehrt und der neue Jahrgang ist fast ausgebucht! 
Es sind momentan noch ein paar wenige Plätze frei.

Das sind wir!

Carina und Celina - das Duo hinter dem Gemeinschaftsfest. 

Carina Bösch
Musikerin
Montessoripädagogin

"Mit Liedern, Klängen und kindlicher Neugier begleite ich die Kinder durch den Jahreskreis. Um die Freude an unserer Erde im Herzen klingen zu lassen."

Celina Gasté
Sozialpädagogin
Freie Ritualgestalterin i.A.

"Durch Rituale und Miteinander schaffen wir Räume, in denen Verbindung spürbar wird. Zu uns selbst, zur Natur und zueinander. "

Nina Blank
Floristin
Kräuterpädagogin i.A.

„In der Natur finde ich Farben, Düfte und Formen, die uns mit Mutter Erde verbinden. Jedes Fest ein Blühen aus gemeinsamer Kreativität.“

Mit herzlichem Dank an... 

Unsere Wegbereiterinnen

Unser Konzept basiert auf den Ideen und der Pionierarbeit von 
Anita Bonetti und Iris Willinger-Erhart.
Wir danken ihnen herzlich für ihre Inspiration und ihren Beitrag zu 
unserer Arbeit.

Kontakt

Ich bin damit einverstanden, dass diese Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.*

* Bitte füllen Sie alle erforderlichen Felder aus.
Nachricht wurde erfolgreich gesendet

Telefon: +436706061647

E-Mail: info@rituale-mit-celina.com

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.